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Der steinige Weg zum Erfolg - Teil III

Abigail Rook Author
Veröffentlicht von in Allgemeines · 16 Juli 2020
Lebt denn der alte Kafir noch?
 
Ja, er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht.
 
Auch nach nun sechs Wochen im Kampf um die Gunst der Amazon Kindle-Leser kann sich das Buch behaupten. Nicht in der Spitzengruppe, das war klar, aber im guten vorderen Mittelfeld. Aktuell Platz 2500 aller Kindle eBooks. Das ist gar nicht so schlecht wie es klingt, glaubt man Amazons Angabe von über einer Million verfügbaren Titeln. Und es ist ein viel besserer Platz als ihn "Nichts mehr wie es war" jemals erreicht hat. Apropos: das angesprochene Jugendbuch ist aktuell für 0,99€ als Amazon Kindle-eBook zu erwerben.

Unsere Buchdeals Werbung für diese Preisaktion hat aber nicht so toll funktioniert. Lediglich 127 Klicks, das sind 150 weniger als beim Kafir. Möglicherweise liegt es lediglich am Genre, aber ich vermute, dass es vor allem am Cover liegt. Ich mag den Graffiti-Look und das Banksy-Mädchen. Ja, das Kind mit dem Pinsel ist ein echter Banksy und nein, ich habe ihn nicht gefragt (hab's versucht, er stand aber nicht im Telefonbuch). Nach seinen eigenen Aussagen darf aber jeder damit arbeiten, solange er eigene Kunst daraus macht. Ich finde, das Cover entspricht dieser Definition. Ansonsten können wir uns gern die Einnahmen teilen, Herr Banksy.

 
Trotz Banksy ist es kein wirklich gutes Cover. Es polarisiert zu sehr. Viele Leser stecken das Buch in die falsche Ecke, erwarten eine raue Alternativgeschichte, Street-Fiction, Drogen, zertreten Lollis auf dem Gehweg. Dabei ist es so harmlos.

Wie auch immer.
 

Es gibt aber noch etwas zu berichten: "Der Kafir" ist jetzt endlich im deutschen Buchhandel erhältlich. Schaut euch also mal beim nächsten Hugendubel- oder Thalia-Besuch um. Ihr werdet ganz großartige Bücher finden - also nicht unbedingt den Kafir, aber Bücher von Kollegen, die auch im VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) gelistet sind. Wie ich schon im ersten Teil geschrieben habe, sind Amazons Eigenveröffentlichungen eben genau dort nicht aufgeführt. Gestört hätte uns das nicht, denn der Buchladen wäre zwar unser Wunsch-Verkaufsplatz, bliebe aber auch nach Listung nur ein Luftschloss. Es gab aber einen anderen Grund, warum wir doch einen Eintrag wollten. Der Selfpublishing-Buchpreis 2020.

 
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Erstveröffentlichung innerhalb des letzten Jahres UND die Listung im VLB. "Nichts mehr wie es war" konnte ich problemlos anmelden, da es über BOD veröffentlich wurde. "Der Kafir" war leider nicht teilnahmeberechtigt (KDP). Deshalb haben wir uns zur Herausgabe einer Hardcover-Ausgabe bei Epubli entschlossen und voilà: ihr könnte es jetzt für stolze 24,99€ kaufen (fünf Farbseiten!).
 
Ich hab mir ein Exemplar bestellt. Sehr wahrscheinlich bleibt das auch das einzig jemals gedruckte, aber das spielt keine Rolle. Hauptsache, wir haben jetzt eine teilnahmeberechtigte ISBN.

 
Ich überlege schon die ganze Zeit, was wir mit den beiden prestigeträchtigen und hoch dotierten Preisen machen werden. Vermutlich kaufen wir uns davon ein Buchladen-Luftschloss in dem es nur Abigail Rook Bücher geben wird, als Bückware allenfalls noch die "Tübinger Elegien".

 
Zum Schluss ein Dank an meinen Onkel, der aus einer defizitären Amazon-Werbekampagne eine neutrale gemacht hat. Wir verdienen immer noch nichts, verlieren aber auch kein Geld mehr. Immerhin. Danke lieber Onkel.

 
 
Und ganz zum Schluss kann ich nur noch bitten: drückt uns die Daumen! Unser nächstes Buch schlägt Mary L. Trumps Rekord bestimmt. 970.000 verkaufte Exemplare an einem Tag ist doch sicher machbar. Wir müssen nur noch das passende Buch schreiben.






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