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Goodbye to you

Abigail Rook Author
Veröffentlicht von Andreas in Allgemeines · 18 Oktober 2021
Tags: Goodbye
Wie die meisten unserer Follower wissen, ist „Abigail Rook“ ein Pseudonym einer Autorengemeinschaft von Papa Andreas und Tochter Elisabeth. Elisabeth hatte sich den Namen ausgesucht, um darunter ihr erstes Buch (Wintersonnenmädchen) zu veröffentlichen. Da war sie gerade mal vierzehn und ich schwer beeindruckt. Meine Hilfe beschränkte sich damals auf Stilkritik und Orthographiekorrektur. Heute würde sie ihre erste Geschichte anders oder wohlmöglich überhaupt nicht mehr erzählen, was auch völlig normal ist, weil seitdem drei Jahre vergangen sind. Drei Jahre sind eine Ewigkeit, wenn man Teenager ist. In dieser Zeit wurde noch ein Jugendbuch (Nichts mehr wie es war) und ein Thriller (der Kafir) unter diesem Pseudonym veröffentlicht, beide von mir geschrieben, wobei das Jugendbuch Stilkritik und Beratung durch Elisabeth erfuhr. Das nächste Werk ist wieder ein komplettes Eigenwerk von ihr (Dornhein), umfasst über 500 Seite und ist am ehesten ins Genre Jugendkrimi einzuordnen.

Um die Vermarktung der Bücher habe ich mich gekümmert, was anfangs bezahlte Amazon-Werbung hieß und nachdem das alles zu teuer wurde, hauptsächlich Social Media. Abigail Rook trieb ab dann also auf Facebook und Instagram ihr Unwesen. Zu Beginn zugegebenermaßen sehr naiv und ungeschickt. Es wurde aber besser. Twitter kam im August 2020 dazu und hat auch gleich am besten funktioniert, was vor allem an der Pandemie lag und dem zwangläufigen Verlagern des Schwerpunkts von Literatur und Gesellschaftsthemen auf Medizin.
Das hatte allerdings auch einen entscheidenden Nachteil: Elisabeth konnte nicht mehr viel mitreden. Ihre Hauptthemen sind Gleichberechtigung, Kampf gegen Rassismus und Sexismus und natürlich die Sorge um die Zukunft. Jugenddinge halt. ...hüstl…

Nein, war natürlich ein dummer Scherz. Sie hat sich mit Twitter nie richtig angefreundet. Zu aggressiv, zu polemisch. Mir selbst hat es anfangs allerdings viel Spaß gemacht. Bis dann der erste Shitstorm kam…
Es war leider auch nicht der letzte. Aufmerksamkeit bedeutet halt genau das: Aufmerksamkeit. Nicht nur von Leuten, die einen auch gut leiden können. Elisabeth fühlte sich auf jeden Fall zunehmend unwohl, wollte irgendwann nicht mehr mitmachen und hörte dann komplett auf zu tweeten.

Seitdem ist @AbigailRook2 eigentlich nicht mehr Abigail Rook. Es ist allein mein Ding geworden. Kein Problem, hätte ich denken können, läuft doch. Aber so einfach ist es leider nicht. Der Account ist auch - oder vor allem -  ihrer, spricht auch für sie und benutzt ihr Bild (das gar nicht sie selbst abbildet, aber recht ähnlich ist).
Lange Rede kurzer Sinn: es geht so nicht weiter. Ich kann das Profil in dieser Art und Weise nicht mehr weiterführen. Deshalb habe ich mich mit ihr zusammen entschieden, dass @AbigaiRook2 entweder geschlossen wird oder ganz zu meinem Account wird.

Sollte ich ihn behalten, werden sich Name und Profilbild ändern, versteht sich. Ein paar Follower werden wohl auch verschwinden, vielleicht sogar der Großteil. Alle die, die sich vor allem am guten Aussehen der Fantasie Abigail ergötzt haben, werden wohl das Weite suchen. Die Tweet Zeiten werden sich auch ändern. Ich kann hauptsächlich vor 8 Uhr und nach 17 Uhr, dazwischen ist meist zu viel zu tun. Elisabeth hatte sich um geplante Tweets und ein paar Antworten gekümmert. Schule hat aber Vorrang – natürlich.

Wenn ich weitermache, dann bin ich auf jeden Fall gespannt, ob es funktioniert oder das schleichende Ende diese doch recht erfolgreichen Twitter-Profils bedeutet.

Aber, ganz ehrlich? Auch letzteres würde mich nicht sonderlich stören. Es gab eine Zeit vor Twitter und es wird eine Zeit danach geben. Die Welt dreht sich weiter. Twitter ist nicht das Universum.

Andreas



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